13. 01. 2004
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UNI Handel und H&M haben Vereinbarung über Gewerkschaftsrechte getroffen H & M Hennes & Mauritz AB, das multinationale Einzelhandelsunternehmen mit ca. 950 Läden in 18 Ländern und 40 000 Angestellten und die internationale Gewerkschaftsorganisation UNI, Union Network International, mit 15 Millionen Mitgliedern in 900 Mitgliedsorganisationen in 140 Ländern haben eine Vereinbarung über ihre gemeinsame Zusammenarbeit zur Wahrung und Förderung der fundamentalen Arbeitnehmerrechte an allen H&M Arbeitsplätzen weltweit, getroffen. Die Vereinbarung zwischen H&M und UNI stützt sich auf H&M's Firmenpolitik, die das UN Global Compact unterstützt, sowie die OECD Richtlinien für Multinationale Unternehmen. Diese beinhalten Unterstützung und Respekt für die fundamentalen Menschenrechte, Koalitionsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen, sowie das Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und alle Arten von Diskriminierung an allen H&M Arbeitsplätzen. H&M und UNI sind sich einig, dass die ILO Deklaration über die Fundamentalen Prinzipien und Rechte am Arbeitsplatz der Stützpfeiler ihrer Zusammenarbeit sein soll. Rolf Eriksen, der Geschäftsführer von H&M, sagt, dass die Vereinbarung mit UNI ein neuer und wichtiger Schritt bei den fortschreitenden Bemühungen sind, um H&M's fundamentale Prinzipien sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Unternehmens bekannt zu machen. - H&M war immer um gute Beziehungen mit den Gewerkschaften bemüht. Für uns gilt, ohne grosse Worte, dass jeder Angestellte das Recht hat, zu einer Gewerkschaftsorganisation zu gehören und sich dort aktiv zu engagieren, sagt Rolf Eriksen. Jan Furstenborg, Sekretär von UNI Handel, stellt fest, dass es sich hier um die zweite weltweite Vereinbarung in der Einzelhandelsindustrie handelt. In einer Welt des zunehmenden globalen Handels sind solche Vereinbarungen ein gutes Mittel zur Festlegung von Standards, um sicherzugehen, dass die Rechte der Arbeitnehmer auf Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und das Recht auf Verhandlung eines Kollektivvertrages, ganz gleich an welchem Ort, gewahrt sind. Es ist wichtig, den Sozialdialog zwischen den Sozialpartnern in vielen Teilen der Welt zu entwickeln, um die Beziehungen zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften zu verbessern. - Ich schätze die Tatsache, dass ein multinationales Nordisches Handelsunternehmen den Weg für die Industrie in die Richtung der Arbeitnehmer und der Gewerkschaften mit einer konstruktiven Vorgehensweise anführt. Globale Vereinbarungen werden weiterhin die positive Entwicklung fördern, die wir in steigende Respekt für Gewerkschaftsrechte sehen. Wir sehen der Weiterführung der guten Zusammenarbeit, die wir bisher hatten, positiv entgegen, sagte Furstenborg. Die Vereinbarung wird durch Entscheidungsträger von UNI Handel ratifiziert und formal von beiden Seiten am 14 Januar 2004 unterzeichnet werden.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Jan Furstenborg, Leiter des Department UNI Handel. Tel: + 41 79 202 19 27. Kristina Stenvinkel, Kommunikationsleiterin, H&M. Tel: + 46 8 796 39 08 + 46 8 70 796 54 40.
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