In einem gut funktionierenden sozialen Dialog können auftretende Probleme mühelos und rasch aufgegriffen und Lösungen gefunden werden, die auf anderem Wege (z. B. über legislative Systeme) eine viel längere Behandlungszeit erforderlich machen. Hier entscheiden die Sozialpartner (Arbeitgeber und Arbeitnehmer), was diskutiert wird. Für UNI Handel ist dieser Aspekt von entscheidender Bedeutung, da sich der Sektor in einem immer rascheren Tempo entwickelt, was stets wachsenden Forderungen an alle Akteure stellt.
Damit ein sozialer Dialog für die Beschäftigten einen möglichst großen Nutzen bringt, müssen sie das Recht haben, einer Gewerkschaft ihrer Wahl beizutreten und Kollektivverhandlungen zu führen. Sind diese zwei Voraussetzungen nicht erfüllt, ist ein sozialer Dialog nicht möglich, was sich negativ auf die Arbeitsbedingungen und auf die Effizienz des Unternehmens auswirkt.
Seit zwei Jahrzehnten bemüht sich UNI Handel aktiv um den Aufbau eines sozialen Dialogs in den Unternehmen, mit denen wir in Verbindung stehen. Dieses Vorgehen im Bereich der Arbeitsbeziehungen wird fortgeführt, denn es ist der einzige Weg, der uns erlaubt, für alle Beteiligten konkrete, dauerhafte Resultate zu erzielen.
Sozialer Dialog in Europa
Aufgrund der langen Gewerkschaftstradition auf unserem Kontinent ist der soziale Dialog in Europa weiter fortgeschritten als in anderen Teilen der Welt, und im Jahr 1994 wurde er von der Europäischen Union formalisiert: http://ec.europa.eu/employment_social/social_dialogue/index_en.htm.
Nachstehend folgt ein Überblick über die jüngsten Abkommen, die im Rahmen des europäischen sozialen Dialogs im Handel mit unserem Sozialpartner im Handel, EuroCommerce (der die Arbeitnehmerseite vertritt), getroffen wurden. Unter der gleichen Adresse befindet sich auch unser aktuelles Arbeitsprogramm.
| Das Abkommen (PDF) |
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Sozialdialog



