En | Fr | Es | De | Sv
> e-UNI > UNI & Second Life
SECOND LIFE

Was ist Second Life?
Second Life ist eine virtuelle Welt mit Millionen Bewohnern und monatlich etwa einer Million Nutzern.
Es ist ein Ort, an dem Unternehmen - wie z.B. IBM - Zeit, Geld und Ressourcen investiert haben, um unter Nutzung der vollen Leistungsfähigkeit der Web-2.0-Anwendungen neue Bürobetriebe zu führen.
Hunderte NGO's und Zivilverbände etablierten eine Präsenz zur Veranstaltung von Tagungen, auf denen keine geographischen und finanziellen Hindernisse mehr vorhanden sind, um bekannt zu werden und die Arbeitsverfahren des realen Lebens mit neuen virtuellen Initiativen zu verbinden.

Für die Anmeldung bei Second Life benötigt ihr lediglich einen Computer, eine Internetverbindung und die Second Life-Software. Die Besuche sind für alle kostenlos, aber wenn ihr Land, Bekleidung oder sonstige Dinge für euren Avatar kaufen möchtet, dann müsst ihr mit echtem Geld bezahlen.

Wie meldet ihr euch bei Second Life an?
Geht zuerst einmal auf die Homepage von Second Life www.secondlife.com und klickt auf "Get started". Jetzt könnt ihr euren Avatar in drei einfachen Schritten kreieren. Dann werdet ihr aufgefordert, die Software auf euren Computer herunterzuladen.
Sobald die Software heruntergeladen ist, doppelklickt auf die Datei zum Starten der Installation.
Wenn ihr damit fertig seid, öffnet Second Life und loggt euch mit dem Vor- und Nachnamen eures Avatars und eurem Passwort ein.
Zu Beginn befindet ihr euch auf einer Orientierungsinsel. Um sie zu verlassen und direkt zur Gewerkschaftsinsel zu gelangen, klickt ihr auf "Search" am unteren Bildschirmrand und gebt "Union Island" in das Suchfeld ein. Dann klickt ihr auf "Teleport" und gelangt direkt zur Union Island.

Es gibt drei Hauptfortbewegungsarten in Second Life:
Teleportieren (unter Einsatz der Suchfunktion oder der Landkarte)
Gehen (mit den Pfeiltasten der Tastatur)
Fliegen (drückt die Taste "Bild rauf", um hochzufliegen und "Bild runter", um wieder zu landen)

In Second Life gibt es zwei Arten von Kommunikation:
Schriftlicher Chat (benutzt das Feld "Local Chat", tippt euren Text ein und drückt "Enter")
Stimme (wenn ihr über ein Headset verfügt, steckt es ein und testet die Sprachfunktion)

Teilt UNI nun mit, dass ihr bei 'Second Life' angemeldet seid und gebt den Namen eures Avatars per E-Mail an webmaster@uniglobalunion.org durch. Ihr könnt unter den Leuten, die ihr trefft, auch Freunde gewinnen, indem ihr Avatare mit der rechten Maustaste anklickt und auf die Taste "Freunde" drückt. UNI’s Avatar in Second Life heißt "UNIglobalunion Oh".

Was hat Second Life für Gewerkschaften zu bieten?
In Second Life finden Gewerkschaften:
einen Ort, an dem sie öffentlich zugängliche oder auch nicht zugängliche virtuelle Meetings abhalten können (Einsparung von Zeit und Reisekosten, man erreicht leichter mehr Teilnehmer bzw. ein anderes Publikum)
Sprachhilfe für bessere internationale Verständigung: Second Life bietet kostenfreie, prompt funktionierende Übersetzungshilfen
einen Ort für die Durchführung von Kampagnen und die Zusammenarbeit mit anderen NGO´s
die Gelegenheit, auf andere Second Life-Bewohner zuzugehen und sie eventuell zu organisieren
eine Plattform für Diskussionen mit Unternehmen
eine Alternative zu Telefon, E-Mail, Fax, Briefpost, Skype und MSN: Über ein virtuelles Büro kann Kontakt zur UNI oder anderen Gewerkschaftsorganisationen aufgenommen werden.

Wie setzt UNI Second Life ein?
Virtueller Streik
Die UNI beteiligte sich an der Organisation des ersten virtuellen Streiks der Geschichte bei IBM am 27. September 2007.
Die Nachricht ging schnell um die Welt. In Frankreich berichtete Le Monde unter dem Titel "C’est la lutte virtuelle!" Die Schlagzeile der deutschen Zeitschrift Stern lautete: "Die Demonstration ist virtuell, der Arbeitskampf echt". Auch die spanischen Zeitungen La Vanguardia und ABC brachten Berichte sowie auch die Presse anderer Länder, wie etwa Schweden, Belgien, Portugal und der Schweiz. Auch die britische BBC und der nationale kanadische Radiosender brachten die Story. Auf der ganzen Welt wurde über den virtuellen Streik auf Nachrichtenseiten im Internet berichtet, und natürlich fand das Geschehen auch in der italienischen Presse Beachtung: La Stampa berichtete den Lesern beispielsweise von der Kreation eines neuen, mit Telearbeit zusammenhängenden Wortes: 'Telestreik'.
Die Demo wurde in Verbindung mit Verhandlungen bei IBM Italien, die von der Geschäftsleitung blockiert wurden, einberufen. Die im realen Leben stattfindenden Auseinandersetzungen nahmen schließlich einen für die Gewerkschaften positiven Ausgang, und sie konnten einen neuen Kollektivvertrag aushandeln (und der Geschäftsführer von IBM-Italien trat zurück). Mit der Second-Life-Intitiative konnte ebenfalls ein großer Erfolg verbucht werden: fast 2000 Menschen aus allen Teilen der (real existierenden) Welt hatten sich daran beteiligt.
Die Demonstration in Second Life zeigt auf beeindruckende Weise, welche Möglichkeiten die neuen netzgestützten Tools den Gewerkschaften bieten.

Union Island
UNI ist Mitbegründer der Union Island, einem Ort in Second Life, der allen Gewerkschaftern rund um die Welt einen virtuellen Stützpunkt bieten soll. Er soll die Teilnahme an Veranstaltungen, Kampagnen, Diskussionen, Schulungen, Tagungen usw. vereinfachen. Besucht die Insel: www.slunionisland.org

Braucht ihr Hilfe?
Kontaktiert: webmaster[a]uniglobalunion.org
Besucht: http://www.commoncraft.com wo Web-2.0-Tools in kurzen, leicht verständlichen Videofilmen (in Englisch) erklärt werden – der Besuch lohnt sich!

e-UNI
   Second Life
Long version - 10 minutes